Lagos (AFP) Bei Angriffen der Islamistengruppe Boko Haram im Nordosten Nigerias sind nach Angaben der UNO seit Mai mehr als 1200 Menschen getötet worden. Seitdem die nigerianische Regierung am 14. Mai für die Bundesstaaten Adamawa, Borno und Yobe den Ausnahmezustand verhängt und tausende Soldaten mit Luftunterstützung in die Region geschickt hatte, seien 1224 Menschen bei 48 der islamistischen Sekte zugeschriebenen Attacken ums Leben gekommen, teilte die UN-Organisation für Nothilfe (OCHA) am Montag mit. Dies ist die erste Angabe von unabhängiger Seite zu den Opfern der Boko-Haram-Angriffe.