Courchevel (dpa) - Den deutschen Slalom-Damen droht beim alpinen Weltcup in Courchevel das schlechteste Ergebnis seit langem. Maria Höfl-Riesch, Susanne Riesch, Christina Geiger und Marlene Schmotz schieden bereits im ersten Durchgang aus.

Höfl-Riesch berichtete im Anschluss von einem Handy auf der Strecke, durch das sie irritiert worden sei. "Die haben es in der Jury dann diskutiert und auf Video nochmal angeschaut und sind zu dem Schluss gekommen, dass das nicht der Grund für den Ausfall war", berichtete die 29 Jahre alte Skirennfahrerin. "Das finde ich jetzt nicht ganz in Ordnung, aber mei, da kann man nichts machen und muss damit leben."

Der Ausfall sei mit Blick auf den Gesamtweltcup "riesengroßes Pech und ärgerlich". Nachdem Höfl-Riesch eingefädelt hatte, rutschte auch Geiger kurz nach der zweiten Zwischenzeit weg. Susanne Riesch verlor nach acht Sekunden Fahrt ihren linken Ski und schien nach dem folgenden Sturz Schmerzen zu haben.    

Lena Dürr hat in Frankreich als 17. vor dem zweiten Durchgang bereits 1,72 Sekunden Rückstand auf die führende Bernadette Schild aus Österreich. Zweite ist Frida Hansdotter aus Schweden vor Schilds Schwester Marlies auf Platz drei. Barbara Wirth geht von Rang 28 in das Finale, Marina Wallner von Platz 29.