Berlin (dpa) - Gegen drohende Mehrkosten bei Arzneimitteln ist in einem ungewöhnlichen Schnellverfahren ein neues Gesetz beschlossen worden. Kurz nach dem Beschluss im Bundestag passierte das Gesetz heute auch den Bundesrat in Berlin. Ohne die Neuregelung wäre Ende des Jahres ein Preisstopp für patentgeschützte teure Medikamente ausgelaufen. Das wollten Union, SPD, Linke und Grüne gemeinsam verhindern. Eine Preisfreigabe hätte nach Einschätzung der Kassen jährlich zu Mehrkosten von etwa 500 Millionen Euro geführt.