Frankreichs Präsident François Hollande hat von der EU finanzielle Hilfen für seine Millitäreinsätze in Afrika gefordert. Das sagte Hollande bei seiner Ankunft beim EU-Gipfel in Brüssel. Frankreich habe in Afrika die Initiative ergriffen und dafür von fast allen EU-Staaten Unterstützung erhalten, sagte Frankreichs Präsident. "Nun müssen dieser politischen Unterstützung finanzielle Zusagen folgen."

Bei dem zweitägigen Treffen der europäischen Staats-und Regierungschef beraten diese erstmals seit längere Zeit wieder über die Verteidigungs- und Rüstungspolitik. Bereits vor dem Treffen hatten Frankreichs Forderungen nach einem EU-Fonds zur Finanzierung von Militärinterventionen  für Diskussionen gesorgt. Frankreichs Regierung hofft außerdem auf eine Beteiligung mit Soldaten an dem Einsatz.

Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten bei ihrem zweitägigen Treffen erstmals seit langem wieder über die Verteidigungs- und Rüstungspolitik. Frankreichs Forderung nach einen Fonds der Europäischen Union zur Finanzierung von Militärinterventionen wie in der Zentralafrikanischen Republik hatte bereits im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Die Regierung in Paris hofft zudem auf die Beteiligung anderer EU-Staaten mit Soldaten an dem Einsatz. Frankreich hatte diesen Monat eine  Militäroperation in der Zentralafrikanischen Republik gestartet.