Hannover (AFP) Im Korruptionsprozess gegen den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff hat das Landgericht Hannover die Einstellung des Verfahrens vorgeschlagen. Die Kammer sehe die Vorwürfe der Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung nicht bewiesen, sagte der Vorsitzende Richter Frank Rosenow am Donnerstag in einer Zwischenbilanz des seit Mitte November dauernden Verfahrens. In seinem Vorschlag zur Einstellung des Prozesses beruft sich das Gericht auf Paragraph 153 der Strafprozessordnung. Demnach kann von Strafverfolgung wegen Geringfügigkeit abgesehen werden und ein Verfahren gegen Auflagen eingestellt werden.