Frankfurt/Main (SID) - Die Deutsche Fußball Liga (DFL) treibt die Einführung der Torlinientechnik weiter voran. "Wir haben den Anspruch, dass die Klubs noch im Laufe dieser Saison entscheiden werden oder entscheiden können", sagte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, im Sport1-Interview: "Entscheidend ist sicherlich die Frage, für welches System entscheidet man sich? Es gibt Systeme, die eher ballorientiert sind, und es gibt andere Systeme, die eher kamerabasiert sind."

DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig liege bei der Diskussion "voll im Zeitplan" und erarbeite die Themen "so, wie man sie auch bearbeiten muss ? nämlich sehr umfassend, sehr sorgfältig", sagte Seifert: "Der finanzielle Aufwand ist nicht unerheblich. Das fällt vielleicht einem Bundesligisten leichter, sich dafür zu entscheiden, als einem Zweitligisten."

Im Verlauf der Hinrunde mit zahlreichen Fehlentscheidungen, vor allem bei dem auch international beachteten "Phantomtor" von Sinsheim, war der Ruf nach technischer Unterstützung für die Schiedsrichter immer lauter geworden.