Berlin (dpa) - Die Kluft zwischen Arm und Reich wird nach einer Studie der Wohlfahrsverbände immer größer. Zugleich verschärft sich zwischen den Bundesländern das Einkommensgefälle.

Während in Bremen mit 23,1 Prozent fast jeder Vierte als von Armut bedroht gilt, sind dies in Baden-Württemberg 11,1 Prozent und in Bayern 11,2 Prozent der Bevölkerung. Dies geht aus dem von der Nationalen Armutskonferenz und vom Paritätischen Wohlverbandsverband am Donnerstag vorgelegten Armutsbericht 2013 hervor. Mit 15,2 Prozent der Gesamtbevölkerung habe die Armutsquote in Deutschland einen "besorgniserregenden Höchtstand" erreicht, sagte Verbandsgeschäftsführer Ulrich Schneider.

Armutsbericht 2013

Statistisches Bundesamt