Berlin (dpa) - Die Kluft zwischen Arm und Reich in der deutschen Gesellschaft wird nach einer aktuellen Studie der Wohlfahrtsverbände immer größer. Zugleich verschärft sich zwischen den 16 Bundesländern das Einkommensgefälle erheblich: Während in Bremen mit gut 23 Prozent fast schon jeder Vierte als von Armut bedroht gilt, sind dies in Baden-Württemberg und Bayern nur rund 11 Prozent der Bevölkerung. Bundesweit gelten 15,2 Prozent als armutsgefährdet. Der Verband
sprach von einem besorgniserregenden Anstieg.