Den Haag (AFP) Die Chefanklägerin beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) im niederländischen Den Haag, Fatou Bensouda, hat eine Verschiebung des Prozesses gegen den kenianischen Präsidenten Uhuru Kenyatta beantragt. "Nach zwei Rückzügen" von vorgesehenen Zeugen müssten noch weitere Beweise gesammelt werden, erklärte Bensouda am Donnerstag in einer Mitteilung. Derzeit würden "die für das Verfahren benötigten hohen Beweisstandards" nicht erfüllt. Der mehrfach verschobene Prozess sollte nach bisheriger Planung am 5. Februar 2014 beginnen.