Moskau (dpa) - Nach Inkrafttreten einer Massenamnestie in Russland sind die ersten Gegner von Kremlchef Wladimir Putin wieder in Freiheit.

Ein Gericht in Moskau stellte gegen vier Kremlgegner Strafverfahren ein, die am 6. Mai 2012 bei einer Massenkundgebung gegen die Amtseinführung von Putin protestiert hatten und dann festgenommen worden waren. Insgesamt sollen 8 von insgesamt 27 Inhaftierten auf freien Fuß kommen.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte die Freilassung aller Kremlgegner gefordert. Das hatte das Parlament in seiner am Mittwoch beschlossenen Amnestie aber abgelehnt.

Putins Amnestieprojekt

Kreml-Mitschrift

Amnestie-Text in der "Rossijskaja Gaseta"