Bangui (AFP) Die mehrheitlich muslimischen Rebellen des ehemaligen Séléka-Bündnisses haben in der Zentralafrikanischen Republik nach Angaben von Amnesty International in der jüngsten Vergangenheit fast tausend Menschen getötet. Bei der Gewalt habe es sich um Racheakte gehandelt, nachdem christliche Milizen Anfang Dezember in der Hauptstadt Bangui rund 60 Muslime getötet hätten, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag in einem Bericht. Bei Vergeltungsangriffen seien dann in nur zwei Tagen fast tausend Menschen umgekommen.