Berlin (AFP) Angesichts der bedrohlichen Sicherheitslage im Südsudan sind am Freitag die ersten Deutschen aus dem Land ausgeflogen worden. Ein Flugzeug der Bundeswehr sei am Freitagmorgen in der Hauptstadt Juba gelandet und habe 55 Menschen nach Entebbe in Uganda ausgeflogen, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, am Freitag in Berlin. Die meisten seien deutsche Staatsangehörige, in der Bundeswehrmaschine wurden nach Angaben des Auswärtigen Amtes auch Franzosen, Schweizer und Niederländer mitgenommen. Um die Ausgeflogenen kümmerte sich die deutsche Botschaft in Entebbe. Am Nachmittag war ein weiterer Evakuierungsflug nach Juba geplant.