Die Vereinten Nationen haben die Tötung von drei indischen UN-Soldaten im Südsudan bestätigt. In einer Erklärung der UN-Mission im Südsudan (UNMISS), hieß es, bei dem Angriff am Vortag auf das UN-Lager in Akobo im unruhigen Bundesstaat Jonglei sei ein dritter indischer UN-Soldat schwer verletzt worden. Er sei zu einem anderen UN-Stützpunkt in Jonglei gebracht worden.

Zuvor war berichtet worden, dass es sich um drei Tote handele. Die übrigen 40 der dort stationierten 43 Soldaten seien in ein Camp der südsudanesischen Armee gebracht worden, hieß es von Seiten der Vereinten Nationen. In das UN-Lager in Akobo waren zuvor wiederum mehr als 30 Angehörige der Dinka geflüchtet. Insgesamt suchten der UN zufolge in den vergangenen Tagen Zehntausende Zivilisten vor den Kämpfen auf verschiedenen UN-Stützpunkten Zuflucht.