München (SID) - Die Wahl ist bereits abgeschlossen, doch Franck Ribéry macht vor der Vergabe der Trophäe für den Weltfußballer 2013 noch einmal Werbung in eigener Sache. "Man muss sich nur die Statistik anschauen. Es geht einfach nicht mehr. Was soll ich noch machen? Wenn Du das ganze Jahr siehst, hätte ich den Titel  Weltfußballer vielleicht doch verdient", sagte der Franzose in einem kicker-Interview.

Ribéry, von der Fußball-Fachzeitschrift zum "Mann des Jahres 2013" gekürt, will seine persönlichen Leistungen aber nicht über jene der Mannschaft des FC Bayern stellen. Jeder wisse, dass die Erfolge im abgelaufenen Jahr der "Erfolg der ganzen Mannschaft" seien: "Natürlich stechen Spieler immer wieder hervor, aber das können sie nur dank der anderen. Was zählt, ist der Erfolg der Gruppe."

Das Jahr 2013, das der FC Bayern am Samstagabend bei der Klub-WM in Marokko mit dem Gewinn des fünften Titels seit Mai abschloss, bezeichnete Ribéry als "außergewöhnlich - für die Mannschaft, für den FC Bayern, für mich". Es sei "ein Wahnsinn, was wir geschafft haben. Nicht nur von den Titeln her, sondern auch von der Art und Weise, wie wir gespielt haben." Im Jahr 2013, ergänzte Ribéry, "haben wir eine andere Dimension erreicht". Die ganze Mannschaft sei stolz, "dem Verein diesen Glanz gegeben zu haben". 

Wie groß der Glanz für Ribéry persönlich sein wird, stellt sich am 13. Januar heraus. Dann gibt der Weltverband FIFA den "Weltfußballer 2013" bekannt. Eingeladen zu der Gala in Zürich sind Ribéry, der bereits zu "Europas Fußballer des Jahres" gewählt worden ist, der mutmaßliche Gewinner Cristiano Ronaldo (Portugal/Real Madrid) und Lionel Messi (Argentinien/FC Barcelona), Wahlsieger in den vergangenen vier Jahren.