Juba (AFP) Die Folgen des Konflikts im Südsudan sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen noch schlimmer als bislang angenommen. Durch die Gewalt der vergangenen Tage seien in dem nordostafrikanischen Land schätzungsweise bereits 81.000 Menschen in die Flucht getrieben worden, teilte die UN-Organisation für Nothilfe (OCHA) am Dienstag mit. Allein in den UN-Flüchtlingslagern im Land suchten mittlerweile rund 45.000 Zivilisten Schutz. Die Zahl der bisherigen Todesopfer des Konflikts, die offiziell bei etwa 500 liegt, sei wahrscheinlich weitaus höher.