Juba (AFP) Bei den Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen im Südsudan sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen binnen einer Woche tausende Menschen getötet worden. Aus seiner Sicht bestehe "kein Zweifel" daran, dass die Zahl der Toten "in die tausende" gehe, sagte der stellvertretende Leiter der UN-Mission im Südsudan (UNMISS), Toby Lanzer, am Dienstag vor Journalisten in der Hauptstadt Juba. Seit Tagen wird die offizielle Opferzahl mit 500 angegeben. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen äußerten aber die Befürchtung, dass die Zahl weit höher ist. Augenzeugen berichteten zudem von Gräueltaten wie gezielten ethnischen Massentötungen und Vergewaltigungen.