Juba (AFP) Bei den Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen im Südsudan sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen binnen einer Woche tausende Menschen getötet worden. Es bestehe "kein Zweifel" daran, dass die Zahl der Toten "in die tausende" gehe, sagte der stellvertretende Leiter der UN-Mission im Südsudan (UNMISS), Toby Lanzer, am Dienstag vor Journalisten in der Hauptstadt Juba. Zuvor hatte die UNO von Massengräbern in dem Land gesprochen, in dem Mitte Dezember ein politischer Machtkampf in Gewalt umgeschlagen ist.