Genf (AFP) Im Südsudan gibt es alarmierende Hinweise auf Kriegsverbrechen: Wie UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay am Dienstag in Genf bekannt gab, wurde in der Stadt Bentiu im ölreichen Bundesstaat Unity ein Massengrab entdeckt. Zwei weitere Massengräber gebe es wahrscheinlich in der Hauptstadt Juba. Seit Beginn der Kämpfe vor gut einer Woche habe es Massenexekutionen ohne jedes Gerichtsverfahren gegeben. Menschen würden aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit verfolgt, auch gebe es willkürliche Verhaftungen.