Berlin (dpa) - Eine große Mehrheit der Bundesbürger hält die Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland für unzureichend. Drei von vier Befragten (72 Prozent) sind dieser Ansicht, wie aus einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes hervorgeht.

Danach sind 78 Prozent der Ostdeutschen und 70 Prozent der Westdeutschen der Meinung, das staatliche und gesellschaftliche Engagement gegen Kinderarmut sei zu gering. Nach Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes sind derzeit rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut betroffen. Die Ergebnisse der Umfrage liegen der Nachrichtenagentur dpa auszugsweise vor.