Moskau (dpa) - Die aus der Lagerhaft entlassenen Frauen der russischen Band Pussy Riot haben in Moskau Aktionen für einen humaneren Strafvollzug angekündigt. In Russlands Straflagern gebe es Menschen, die sich am Rande des Todes befinden, sagte eine der Aktivistinnen. Die neue Organisation "Sona Prawa" - auf Deutsch "Rechtszone" - wolle eine "Stimme der Gefangenen" sein, sagte sie. Nach rund 20 Monaten in Straflagern war die Künstlerin zusammen mit einer weiteren Musikerin bei einer Massenamnestie freigekommen.