Berlin (AFP) Der scheidende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, setzt sich weiter für Reformen beim Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der katholischen Kirche ein. "35 bis 40 Prozent der Ehen zerbrechen heutzutage. Damit stellt sich uns als Kirche die Frage: Wie sollen wir mit den Betroffenen umgehen?", sagte Zollitsch der "Welt am Sonntag". Er fühle sich von Papst Franziskus sehr bestärkt, der eine eigene Sondersynode zu Ehe und Familie für Oktober 2014 einberufen habe.