Washington (dpa) - US-Geheimdienste gehen davon aus, dass Afghanistan nach dem offiziellen Ende des Nato-Kampfeinsatzes die erzielten Fortschritte innerhalb weniger Jahre wieder einbüßen wird. Selbst wenn die USA einige Tausend Soldaten im Land ließen und dem Land weiter finanziell unter die Arme griffen, wäre von den Fortschritten, die die Bündnispartner in den vergangenen drei Jahren errungen hätten, bis 2017 nichts Maßgebliches mehr zu erkennen. Zu dieser Einschätzung kommt ein US-Geheimdienstdossier, über das die "Washington Post" berichtet.