Berlin (dpa) - Über die Schwere von Michael Schumachers Kopfverletzungen herrscht weiter Unklarheit. Der britische Sender BBC schrieb, dass sie "ernst, aber nicht lebensgefährlich sein" sollen.

Schumachers Managerin Sabine Kehm hatte bestätigt, dass der 44-Jährige beim Skifahren auf den Kopf gestürzt sei. Über die Schwere der Verletzungen hatte sie indes keine Angaben gemacht.

Und auch vom Krankenhaus in Grenoble, wo Schumacher am Sonntagnachmittag eingehend untersucht wurde, gab es zunächst keine detaillierten Informationen zum Gesundheitszustand des Formel-1-Rekordweltmeisters. Schumacher verunglückte nach Angaben der Skistation Méribel um 11.07 Uhr am Sonntagmorgen.

Er soll sich zwischen zwei markierten Pisten befunden haben und auf einen Fels geprallt sein. Er trug nach Angaben seiner Managerin einen Helm.

Christophe Gernigon-Lecomte von der Skistation Méribel sagte, dass Schumacher nach dem Sturz bei Bewusstsein gewesen sei. Binnen zwei, drei Minuten sollen zwei Bergretter zur Stelle gewesen sein.

Nach einer ersten Untersuchung in einem Krankenhaus in Moûtiers wurde Schumacher nach Grenoble gebracht. Dort soll er nach Angaben von Klinik-Direktor Jean-Marc Grenier gegen 13.00 Uhr eingetroffen sein. Weitere Stellungnahmen gab er laut dem Radiosender Monte Carlo zunächst nicht ab.

Radio Monte Carlo

BBC-Bericht