Langjährige Wegbegleiter von Michael Schumacher eilen nach dem schweren Ski-Unfall des Formel-1-Rekordweltmeisters ans Krankenbett des Idols nach Frankreich. Nach Bild-Informationen sind der Franzose Jean Todt und Ross Brawn aus England in der Nacht zum Montag im Universitätsklinikum Grenoble eingetroffen, wo Schumacher wegen eines Kopftraumas mit Koma auf der Intensivstation liegt. Auch Schumachers Leibarzt Johannes Peil befand sich laut Sky am Sonntagabend schon in der früheren Olympia-Stadt.

Todt, mittlerweile Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA, gehörte zu Schumachers Ferrari-Zeiten zu den engsten Vertrauten des Kerpeners. Brawn war als Technischer Direktor bei Benetton und später bei Ferrari an Schumachers sämtlichen sieben WM-Triumphen beteiligt und nach Schumachers Comeback bei Mercedes auch Teamchef des Champions. Brawn soll laut eurosport Frankreich auch für Mercedes, wo der Brite offiziell noch bis Jahresende unter Vertrag steht, in die französischen Alpen gereist sein.

Laut Informationen des Fachportals motorsport-total.com ist sowohl Todt und Brawn als auch Peil der Zutritt zur inzwischen für die Öffentlichkeit abgeriegelten Klinik gewährt worden. Der französische Ex-Pilot Olivier Panis,. der Schumacher ebenfalls besuchen wollte, wurde hingegen zurückgewiesen.