Washington (AFP) Die Affäre um den als antisemitisch geltenden sogenannten Quenelle-Gruß zieht unter französischen Sportlern immer weitere Kreise. Nach Angaben der in New York erscheinenden jüdischen Zeitung "The Algemeiner" vom Montag forderte das Simon-Wiesenthal-Zentrum den für den US-Klub San Antonio spielenden französischen Basketballer Tony Parker auf, sich für einen solchen Gruß vor einigen Monaten zu entschuldigen. Parker müsse sich "von einer Geste, die von Frankreichs Regierung als antisemitisch eingestuft wird, distanzieren", wurde der Rabbiner Abraham Cooper zitiert.