Berlin (dpa) - Eine zeitliche Verschiebung soll den umstrittenen Wechsel von Ex-Kanzleramtschef Ronald Pofalla in den Bahn-Vorstand laut "Spiegel" doch noch möglich machen. Danach könnte Pofalla seinen neuen Posten erst im kommenden Jahr antreten und damit deutlich später als derzeit diskutiert. Zudem könnte sein neu einzurichtender Vorstandsposten für Regierungskontakte später mit einem weiteren verschmolzen werden, der 2017 frei wird. Damit käme es nur für eine rund zweijährige Übergangszeit zur Vergrößerung des Vorstands, die im Aufsichtsrat auf erhebliche Gegenwehr gestoßen war.