Berlin (dpa) - Die britische Regierung sieht sich mit einer Strafanzeige am Internationalen Strafgerichtshof konfrontiert. Zwei Nichtregierungsorganisationen werfen London vor, dass britische Soldaten im Irak-Krieg systematisch Gefangene gefoltert haben. Das berichtet unter anderem die "Süddeutsche Zeitung". Gefordert werden Ermittlungen auch gegen damalige Minister. Das britische Verteidigungsministerium spricht von einzelnen Misshandlungsfällen und weist den Vorwurf systematischer Folter zurück.