New York (SID) - Baseball-Superstar Alex Rodriguez vom Rekordmeister New York Yankees ist im Rahmen eines Schiedsgerichtsverfahrens zu einer Doping-Sperre von mindestens 162 Spielen verurteilt worden. Es ist die längste in der Geschichte der MLB. Damit steht der 39-Jährige wohl vor dem Ende seiner Karriere. "A-Rod" entgehen zudem rund 32 Millionen Dollar an Gehalt und Bonuszahlungen. Auch bei einer möglichen Play-off-Teilnahme der Yankees wäre er gesperrt.

In einem Statement hat Rodriguez allerdings bereits angekündigt, vor ein Bundesgericht zu ziehen: "Ich hatte von Anfang an schlechte Karten. Es ist die Entscheidung eines Mannes und nicht die einer fairen und unabhängigen Jury."  

Der World-Series-Gewinner von 2009 soll sich wie zwölf weitere Spieler unerlaubte Mittel in der Wellness-Klinik Biogenesis in Florida besorgt haben. Es liegt kein positiver Dopingbefund gegen ihn vor.

Zuvor hatte A-Rod am Verfahren kritisiert, dass sich der von der Liga und der Spielergewerkschaft ausgesuchte Staatsanwalt Fredric Horowitz weigerte, MLB-Boss Bud Selig als Zeugen zu laden. Der 14-malige Allstar Rodriguez hatte bereits im November gesagt, dass die Strafe "ohne jede Grundlage" ausgesprochen worden sei und er deshalb gerne Seligs Aussage gehört hätte.