Augsburg (dpa) - Nach der Insolvenz des katholischen Weltbild-Verlags sieht der Augsburger Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) positive Anzeichen für eine Rettung des Unternehmens. Er stützte sich dabei auf die Ergebnisse eines Runden Tisches, zu dem er am Samstag geladen hatte.

Nach dem knapp zweieinhalbstündigen Gespräch sagte Gribl, man gehe derzeit von einer positiven Prognose für eine Fortführung des Unternehmens aus. Nun müsse im Vordergrund stehen, dass der Betrieb mit all seinen Beziehungen zu Kunden und Lieferanten weiterlaufe.

Allein in Augsburg stehen 2200 Arbeitsplätze auf der Kippe, insgesamt hat die Verlagsgruppe etwa 6300 Mitarbeiter. Am Freitag hatte der Weltbild-Verlag Insolvenz angemeldet.