Bangui (AFP) Nach dem Rücktritt von Zentralafrikas Präsident Michel Djotodia sind bei Unruhen in der Hauptstadt Bangui mindestens drei Menschen getötet worden. Angehöriger rivalisierender Milizen sowie ein Zivilist seien in der Nacht zu Samstag erschossen worden, sagte der Präsident des Zentralafrikanischen Roten Kreuzes, Antoine Mbaobogo, der Nachrichtenagentur AFP. Es habe "enorme Plünderungen" gegeben. Demnach rächten sich nun die Opfer der Djotodia nahestehenden Séléka-Miliz, die sich vorwiegend aus Muslimen rekrutiert.