Magdeburg (SID) - Rekordsieger Turbine Potsdam hat beim DFB-Hallenpokal der Frauen in Magdeburg ein blamables Vorrunden-Aus gerade noch abgewendet. Der Titelverteidiger, der das Turnier im vergangenen Jahr zum sechsten Mal gewonnen hatte, kam bei der 20. Auflage des Budenzaubers nach nur einem Sieg und zwei Niederlagen als zweitbester Gruppendritter ins Viertelfinale. Dort treffen die Brandenburgerinnen im Ost-Derby auf den FF USV Jena.

Die weiteren Favoriten, der fünfmalige Turniersieger 1. FFC Frankfurt sowie der Triple-Gewinner VfL Wolfsburg, erreichten ebenfalls die K.o.-Runde. Wolfsburg trifft auf Bayer Leverkusen, Frankfurt muss gegen Bayern München antreten. Im vierten Duell misst sich die SGS Essen mit 1899 Hoffenheim.

Das Turbine-Team von Trainer Bernd Schröder unterlag in der Gruppe B Essen mit 1:2 und Leverkusen mit 1:3, einzig gegen das Bundesliga-Schlusslicht VfL Sindelfingen gelang ein 6:0-Erfolg. Für die Duisburgerinnen war das Turnier bei ihrer Premiere unter dem Namen MSV mit nur zwei Punkten auf dem Konto derweil nach der Gruppenphase beendet.

Unter den 4634 Zuschauern in der ausverkauften GETEC-Arena befand sich auch Silvia Neid. Die Bundestrainerin reist am Montag wie der Wolfsburger Coach Ralf Kellermann zur FIFA-Gala nach Zürich. Dort sind beide in der Kategorie "Welttrainer des Jahres (Frauen)" nominiert.

Das Finale war für 16.10 Uhr angesetzt. Der Sieger erhält eine Prämie in Höhe von 5000 Euro, der Zweitplatzierte 3000 Euro und die beiden im Halbfinale gescheiterten Teams jeweils 1000 Euro.