Athen (AFP) Der frühere griechische Finanzminister Giorgos Papaconstantinou muss sich wegen einer Affäre um eine mutmaßlich manipulierte Liste mit Steuerflüchtlingen vor Gericht verantworten. Ein Justizgremium in Athen machte am Sonntag den Weg für eine Untersuchung durch ein Sondergericht frei, wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr. Das Gremium entschied, dass die übliche Regelung, wonach eine strafrechtliche Verfolgung von Politikern nach zwei Legislaturperioden nicht mehr zulässig ist, in dieser Affäre nicht greife.