Augsburg (dpa) - Nach der Insolvenz des katholischen Weltbild-Verlags in Augsburg gibt es weiter Kritik an der Amtskirche als Eigentümerin. Gegenüber den mehr als 6000 Beschäftigten sei die Entscheidung der katholischen Bischöfe, den Geldhahn nun zuzudrehen, ein riesiger Skandal, sagte der Augsburger Verdi-Sprecher Thomas Gürlebeck am Abend der Nachrichtenagentur dpa. Die Insolvenz stehe im Gegensatz zu den Grundprinzipien der katholischen Soziallehre, sagte Gürlebeck. Der Weltbild-Verlag hatte vorgestern Insolvenz beantragt.