Tallinn (dpa) - Bei der Flucht ins vermeintliche Paradies Europa ist ein vermutlich aus dem Sudan stammender Mann an der Grenze zwischen Russland und Estland erfroren. Zusammen mit zwei anderen Flüchtlingen habe er bei Eiseskälte den Grenzfluss durchschwommen, berichtet die Tageszeitung "Eesti Päevaleht" heute. Grenzschützer entdeckten die viel zu dünn angezogenen Männer nahe des Grenzübergangs Koidula. Zwei Flüchtlinge wurden stark unterkühlt in ein Krankenhaus gebracht wurden, der dritte floh und wurde später bewusstlos im Wald gefunden.