Reims (AFP) Ein Gericht in Frankreich hat die passive Sterbehilfe für einen querschnittsgelähmten 38-Jährigen verboten, bei dem nur noch geringfügige Bewusstseinsanzeichen vorhanden sind. Das Verwaltungsgericht von Châlons-en-Champagne im Nordosten des Landes ordnete am Donnerstag an, dass die künstliche Ernährung des Mannes fortgesetzt werden muss. Die Ärzte der Uni-Klinik von Reims hatten in Absprache mit der Frau des 38-Jährigen und einem Teil seiner Familie beschlossen, die lebenserhaltenden Maßnahmen zu beenden. Gegen die Entscheidung hatten die Eltern, eine Schwester und ein Halb-Bruder des Mannes geklagt.