London (AFP) Fast 200 Millionen SMS pro Tag soll der US-Geheimdienst NSA nach neuen Medienberichten von Handynutzern in aller Welt abgeschöpft haben. Wie die britische Zeitung "The Guardian" und der Sender Channel 4 News am Donnerstag berichteten, bemächtigte sich die NSA so persönlicher Daten zum Standort, den Kontaktnetzwerken und Kreditkarteninformationen der Telefonbesitzer. Großbritanniens Geheimdienst habe ebenfalls Zugriff auf die gesammelten Metadaten von britischen Staatsbürgern bekommen. Inhalte der Textnachrichten wurden laut den Berichten, die sich auf interne NSA-Dokumente berufen, nicht ausgespäht.