Tokio (AFP) Fast 19 Jahre nach einem tödlichen Giftgasanschlag auf die U-Bahn von Tokio steht in der japanischen Hauptstadt seit Donnerstag ein mutmaßliches Mitglied der Aum-Sekte vor Gericht. Dem 48-jährigen Makoto Hirata wird vorgeworfen, rund einen Monat vor dem Attentat auf die U-Bahn an der Entführung und Ermordung eines Mannes beteiligt gewesen zu sein, der seine Schwester nach ihrer Flucht aus der Sekte beherbergt hatte. Bei dem späteren Giftgasanschlag im März 1995 wurden 13 Menschen getötet, Tausende wurden verletzt.