München (dpa) - Formel-1-Chef Bernie Ecclestone muss sich wegen des Verdachts der Bestechung vor Gericht verantworten. Das Landgericht München habe die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen den 83-jährigen Briten zugelassen, sagte eine Gerichtssprecherin der Nachrichtenagentur dpa in München. Ecclestone soll beim Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB im Jahr 2006 von dem zuständigen Bankvorstand Gerhard Gribkowsky 66 Millionen Dollar Provision kassiert und ihm dann 44 Millionen Dollar heimlich zurückgegeben haben, damit er den Verkauf der Formel 1 in seinem Sinne regelte.