Rom (AFP) Der italienische Hafen Gioia Tauro im südlichen Kalabrien soll vorübergehend gefährliche chemische Kampfstoffe aus Syrien aufnehmen - ungeachtet heftiger Proteste aus der örtlichen Bevölkerung. Verkehrsminister Maurizio Lupi sagte am Donnerstag bei einer parlamentarischen Anhörung in Rom, der Hafen sei "als besonders geeignet" ausgewählt worden. Die Kampfstoffe, die sich in etwa 60 Containern befinden, sollen nach seinen Worten in Gioia Tauro von einem dänischen Frachtschiff auf das US-Schiff "MV Cape Ray" umgeladen werden. Eine Lagerung an Land sei nicht vorgesehen.