Kairo (AFP) Zwei Tage nach dem Ende des Referendums über eine neue Verfassung sind bei gewaltsamen Auseinandersetzungen in Ägypten mindestens drei Menschen getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, schlugen Einsatzkräfte am Freitag in mehreren Städten Proteste von Anhängern des gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi nieder. In der Hauptstadt Kairo wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums zwei Demonstranten getötet. Ein weiterer Mursi-Anhänger sei in Fajum südwestlich von Kairo getötet worden. Die Polizei ging unter anderem mit Tränengas gegen die islamistischen Demonstranten vor.