Washington (dpa) - Auch nach monatelanger Kritik halten die USA an ihren lange umstrittenen Spionageprogrammen fest. Zwar sollen den Geheimdiensten künftig engere Zügel angelegt werden, kündigte Präsident Barack Obama in einer Rede an. Unter den neuen Auflagen sollen die National Security Agency und andere US-Behörden Menschen im In- und Ausland aber auch künftig überwachen und deren Daten massenhaft sammeln dürfen. Zu den Korrekturen gehört auch, dass die Überwachung von Staats- und Regierungschefs befreundeter Länder nur noch erlaubt ist, wenn die nationale Sicherheit der USA dies zwingend erforderlich macht.