Kabul (dpa) - Die Zahl der Todesopfer bei dem verheerenden Taliban-Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist auf 21 gestiegen. Darunter seien 13 Ausländer und 8 Afghanen, gab die Polizei bekannt.

Bei dem Angriff starben auch vier UN-Mitarbeiter. Nach Angaben von IWF-Chefin Christine Lagarde kam auch der aus dem Libanon stammende Vertreter des Weltwährungsfonds, Wabel Abdallah (60), um. Zudem starb der libanesische Lokalbesitzer.

Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Freitagabend am Eingang eines bei ausländischen Diplomaten beliebten und stark gesicherten Restaurants in die Luft gesprengt. Anschließend hatten zwei weitere Attentäter in dem Lokal das Feuer auf Gäste und Angestellte eröffnet. Fast alle Opfer kamen nach Polizeiangaben durch die Schüsse um.