Nürnberg (dpa) - Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Manfred Schmidt, hat sich gegen eine europaweite Quotenregelung für Flüchtlinge ausgesprochen. Ein solcher, immer wieder diskutierter Verteilungsschlüssel für Asylbewerber innerhalb der EU schaffe nur zusätzlichen bürokratischen Aufwand, ohne die aktuellen Probleme zu lösen, sagte Schmidt. Ein an der Bevölkerungszahl orientierter Verteilungsschlüssel würde vor allem wirtschaftlich schwächere Länder wie Spanien und Italien stärker belasten. Deutschland hätte dagegen seine Quote schon jetzt erfüllt.