Innsbruck (SID) - Die deutschen Skeleton-Fahrer müssen um ihre Olympia-Tickets bangen. Beim Weltcuprennen in Innsbruck-Igls/Österreich landete Frank Rommel (Eisenach) als bester BSD-Athlet nur auf Platz neun mit einem deutlichen Rückstand von mehr als zwei Sekunden auf den lettischen Sieger Martins Dukurs. Um die interne Olympianorm zu erfüllen, hätte Rommel beim vorletzten Weltcuprennen der Saison ein drittes Mal unter die besten Sechs fahren müssen.

Auch der frühere Junioren-Weltmeister Alexander Kröckel (Oberhof), der in Igls nach einem schwachen zweiten Lauf nur 14. wurde, hat die harten Nominierungskriterien nicht erfüllt. 

Bereits am Freitag hatte die Oympiadritte Anja Huber (Berchtesgaden) als Zehnte die Qualifikation für Sotschi formal verpasst. Marion Thees (Friedrichroda), die aufgrund ihrer bekannten Startschwächen zeitgleich mit der Suhlerin Sophia Griebel nur den 15. Platz belegt hatte, ist die einzige im deutschen Skeleton-Team, die ihr Olympia-Ticket sicher hat.

Am kommenden Donnerstag findet die zweite und letzte Olympia-Nominierungsrunde des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) statt. Es ist aber möglich, dass der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) dem DOSB vorschlägt, auch die knapp an der Norm gescheiterten Athleten Huber, Rommel und Kröckel mit nach Sotschi zu nehmen.