Quebec City (dpa) - Nach dem verheerenden Feuer in einem kanadischen Altenheim ist die Zahl der geborgenen Toten auf 10 gestiegen - die Behörden rechnen aber mit bis zu 32 Toten. 22 Bewohner wurden am Samstagabend (Ortszeit) immer noch vermisst.

Bei zweistelligen Minusgraden versuchten die Retter mit Dampfmaschinen, die bis zu 30 Zentimeter dicke Eisschicht auf den Trümmern abzuschmelzen.

Er hoffe, dass viele der 53 Bewohner des Heims noch in ihrem Weihnachtsurlaub oder bei Verwandten gewesen seien, sagte der Abgeordnete der Region im kanadischen Parlament, Francois Lapointe. "Die Menschen erkennen aber langsam, dass wir uns dem Leid stellen müssen, einem wirklich großen Leid." Der Tot eines Menschen werde erst bestätigt, wenn dessen Leiche geborgen sei, betonte Lapointe.

Das Feuer war am Donnerstagmorgen in L'Isle Verte ausgebrochen, einem 1500-Einwohner-Ort rund 230 Kilometer nordöstlich von Quebec. Die Brandursache war auch am Samstag noch unklar.

Bericht von CTV