Berlin (AFP) Eine vom Bundesinnenministerium veranlasste Vorprüfung mutmaßlich rechter Gewalttaten hat einen hohen Anteil von Fällen im Westen zutage gefördert: Von 628 zu untersuchenden Fällen versuchter und vollendeter Tötungsdelikte mit einem möglichen rechten Hintergrund seien nur 43 auf die neuen Länder entfallen, berichtete der Berliner "Tagesspiegel" (Montagsausgabe) unter Berufung auf die Antwort zu einer parlamentarischen Anfrage der Linken. Bislang habe die Polizei aus den neuen Ländern regelmäßig einen überproportional hohen Anteil rechtsextremer Gewalttaten gemeldet.