Berlin (AFP) Die neue Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), hat sich gegen ein Verbot von DDR-Symbolen ausgesprochen. Es schrecke sie nicht, "irgendwo ein DDR-Wappen zu sehen", sagte die Politikerin aus Thüringen dem "Tagesspiegel" vom Sonntag. "Wir dürfen die DDR nicht mit Nazideutschland gleichsetzen", fügte sie hinzu. Wichtig sei, "zu wissen, warum es manchen gruselt, wenn er ein DDR-Wappen sieht". Jedoch hieße ein Verbot auch, "ein Stück Erinnerung an die DDR zu tilgen", sagte Gleicke.