Genf (dpa) - Mit Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch im großen Stil haben die syrischen Bürgerkriegsparteien ihre Friedensgespräche in Genf fortgesetzt. Aus Delegationskreisen hieß es, beide Seiten hätten Listen mit Tausenden Namen von Gefangenen, Geiseln und Vermissten vorgelegt. Die Opposition forderte unter anderem die Freilassung von zwei Bischöfen, die im vergangenen April in der Provinz Aleppo verschleppt worden waren. Aus Kreisen der Familie eines der beiden Geistlichen hieß es, die Entführung laufe unter der Aufsicht von Offizieren in Aleppo.