Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will ihr militärisches Engagement in Krisengebieten ausweiten. Dabei sollen Bundeswehr-Einsätze und humanitäre Hilfe besser abgestimmt werden. "Wir können nicht zur Seite schauen, wenn Mord und Vergewaltigung an der Tagesordnung sind, schon allein aus humanitären Gründen", sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen dem "Spiegel". Von der Opposition kam Kritik an der Kursänderung. Schwerpunkt des deutschen Engagements in Afrika ist Mali. Die Regierung erwägt dort eine Aufstockung des Truppenkontingents.