Kairo (dpa) - Die ägyptische Staatsanwaltschaft hat 20 Mitarbeiter des Fernsehkonzerns Al-Dschasira wegen angeblicher Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung angeklagt. Acht der Angeklagten sind in Untersuchungshaft, die anderen offenbar im Ausland. Die Angeklagten gehörten der Muslimbruderschaft an, hätten die islamistische Organisation mit Ausrüstung und Informationen unterstützt und "das Bild Ägyptens im Ausland verzerrt", behauptet die Anklage.